Immer am Ball mit ...
    07.09.2017

    Erste bittet zum Nachbarschaftsduell!

    Zweite muss gegen Tormaschine Retzbach ran

    TSV Karlburg – ASV Rimpar (Samstag, 16 Uhr)
    Keinen Zweifel ließ unser Trainer Patrick Sträßer an der Berechtigung der jüngsten Auswärtsniederlage beim Topfavoriten TSV Abtswind. „Es war der erwartet schwere Gang. In der ersten Halbzeit waren wir viel zu passiv, zu ängstlich und zu weit weg vom Gegner. Mit dem 0:1 zur Pause waren wir daher noch gut bedient. Nach dem Seitenwechsel wurden wir mutiger und erzielten – wenn auch durch einen groben Fehler des Gegners ermöglicht – den Ausgleich, der leider nur 60 Sekunden hielt. Spätestens mit dem 1:3 war das Spiel dann gelaufen. Man muss die Qualität von Abtswind anerkennen. Um dort erfolgreich zu sein, benötigt man einen sehr guten Tag und der Gegner einen weniger guten. Beides war an diesem Tag nicht der Fall.“

    Ein Gegner, der eher unserer Kragenweite entspricht, wartet im Samstags-Heimspiel: der ASV Rimpar – seines Zeichens punktgleicher Tabellennachbar und auch die geografische Nähe verleiht der Partie das Prädikat „Nachbarschaftsduell“. Zugleich ist es das Aufeinandertreffen mit einem Kontrahenten, gegen den wir seit Einführung der Landesliga auf einen Sieg warten. Damit dieser Bann endlich gebrochen wird, müssen sich unsere Jungs auch dieses Wochenende wieder ordentlich strecken. Das weiß auch unser Coach Patrick Sträßer: „Es ist sehr schwer, Rimpar zu bezwingen. Sie verfügen über einige erfahrene Akteure, sind spielstark und haben sich mit jungen, talentierten Spielern ergänzt. Außerdem hat der ASV erst acht Gegentore zugelassen – drei davon bei der ersten Niederlage gegen Abtswind. Die zweite Niederlage gegen Unterpleichfeld kam unglücklich zustande.“ Auf der anderen Seite hat das Team von Trainer Harald Funsch auch erst sieben Treffer erzielt, scheint also noch auf der Suche nach der Durchschlagskraft in der Offensive zu sein.

    Unsere personelle Situation bereitet Patrick Sträßer indes auch vor dem Spiel gegen seinen Heimatverein Kopfzerbrechen: „Viele Spieler sind noch verletzt und den angeschlagenen Spielern können wir keine Pause geben. Hinzu kommt, dass die gerade aus dem Urlaub zurückgekommen Spieler erhebliche körperliche Defizite haben. Die Mannschaft ist mit dieser Situation bislang sehr gut umgegangen und hat sich als willensstark präsentiert. Aufgrund der Gesamtsituation können wir mit den bisher erreichten zehn Punkten sehr zufrieden sein. Es gibt daher keinen Anlass etwas an der Ausrichtung zu ändern.“


    TSV Karlburg II – TSV Retzbach (Sonntag, 15 Uhr)
    Mit dem jüngsten 2:0-Erfolg in Partenstein konnte unser Kreisliga-Team den zweiten Saisonsieg einfahren und blieb dabei auch erstmals ohne Gegentreffer. „Es war klar, dass es kein spielerischer Leckerbissen werden wird und so kam es dann auch. Die ersten 45 Minuten waren ausgeglichen und ohne große Torchancen. Dennoch erzielten wir zwei Treffer: einen durch eine Einzelleistung von Matthias Köhler mit einem Schuss aus 16 Metern, den anderen durch Rudi Goschler nach einem Freistoß von Abräumer Michael Wolff. Nach der Pause haben die Partensteiner nochmal alles versucht und offensiver agiert, ohne jedoch gefährliche Situationen zu kreieren. Uns eröffneten sich hingegen einige richtig gute Konterchancen, die wir jedoch allesamt nicht nutzen konnten“, so das Fazit von Trainer Markus Köhler.

    Im nun anstehenden zweiten Saisonheimspiel geht es gegen den TSV Retzbach, der neben Hettstadt und Maidbronn/Grammschatz sicherlich zu den Meisterschaftsfavoriten zu zählen ist. Das sieht auch Markus Köhler so: „Alleine die Zahlen sprechen für sich: wenn man aus vier Spielen vier Siege einfährt und das bei einem Torverhältnis von 24:2 (!), dann hat das nichts mit Zufall zu tun, sondern ist einzig und allein Ausdruck großer Dominanz. Retzbach verfügt über eine richtig starke Mannschaft, die zur Zeit ohne Ausfälle und in Höchstform spielt.“ Zwar befanden sich unter den bisherigen Gegnern mit Partenstein, Esselbach-Steinmark und Birkenfeld drei Aufsteiger, aber auch die muss man erstmal 7:1, 8:1 und 8:0 schlagen!

    Von personeller Sorgenfreiheit können wir hingegen leider nur träumen: „Aufgrund sieben verletzter Spieler – durch das Partenstein-Spiel kommt eventuell noch ein achter Spieler hinzu – müssen wir einfach sehen, mit welcher Elf wir versuchen werden, Paroli zu bieten. Klar sind wir Außenseiter, jedoch werden wir alles versuchen, um für eine Überraschung zu sorgen.“


    Aktuelles:

    Erste empfängt zum Abschluss Ansbach-Eyb

    Zweite gastiert in Altfeld


    Erste gastiert in Fuchsstadt

    Zweite und Dritte spielen Gastgeber




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