Immer am Ball mit ...
    27.04.2018

    Am Samstag gilt‘s

    Erste gegen Kleinrinderfeld zum punkten verdammt

    TSV Karlburg – TSV Kleinrinderfeld (Samstag, 16 Uhr)
    Auch bei der sechsten Niederlage im siebten Spiel nach der Winterpause waren auf unserer Seite wieder zwei Phänomene zu beobachten: individuelle Fehler in der Defensive und mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive. Das sah auch Coach Patrick Sträßer so: „Mit Ausnahme der letzten 15 Minuten, als wir taktisch umgestellt hatten, haben wir gegen Haibach kaum Chancen zugelassen. Die beiden Gegentreffer fielen nach Standardsituationen, als uns erneut absolut vermeidbare Fehler unterlaufen sind. Leider konnten wir uns nach vorne auch nicht richtig durchsetzen. Die größte Chance hatte David Machau, als er den Ball über den Torwart, aber auch über das Tor hob. Insgesamt hat Haibach über die 90 Minuten jedoch mehr investiert und daher verdient gewonnen. Wiederholt sehr positiv aufgefallen ist Andy Rösch. Sein Einsatz, seine Laufbereitschaft und sein Wille sind vorbildlich.“

    Im anstehenden Heimspiel gegen Kleinrinderfeld haben wir nun erneut die Chance, die angesichts des knappen 2-Punkte-Vorsprungs auf den Relegationsplatz tabellarisch kritische Situation etwas zu entschärfen und mit einem Sieg am Gast vorbeizuziehen. Allerdings werden wir sicherlich nicht als Favorit in die Partie gehen. So konnten die Gäste nach der Winterpause zwar erst vier Punkte einfahren, haben aber durchaus Qualität im Kader: „Sie haben viele technisch gute Spieler und auch eine positive körperbetonte Einstellung. Daher ist es schwer, gegen Kleinrinderfeld zu spielen“, so unser Trainer, der nochmals auf die Brisanz der Partie hinweist: „Es war klar, dass man nicht jede Woche nur auf die anderen Ergebnisse hoffen kann, wenn man selbst nicht punktet. Dieses Wochenende spielt Röllbach gegen Ansbach-Eyb. Sofern das Spiel nicht Remis endet und wir selbst nicht gewinnen, stehen wir nach dem Spieltag auf einem Relegationsplatz. Ein Sieg gegen Kleinrinderfeld ist daher Pflicht! Dass Kleinrinderfeld selbst nur zwei Punkte vor uns steht, macht die Aufgabe sicherlich nicht leichter. In diese Situation hat sich die Mannschaft selbst gebracht. Sicher fehlen uns mit Gold, Frank und Stumpf aktuell wichtige Spieler. Die Negativserie damit zu begründen wäre aber viel zu einfach. Noch haben wir alles selbst in der Hand!!! Es bleibt zu hoffen, dass jeder Spieler die Situation erkannt hat und bereit ist, alles für den Verein zu geben. Viele Gelegenheiten gibt es nicht mehr.“ Dass die Jungs es können, haben sie gegen Lengfeld und in der zweiten Hälfte des Feuchtwangen-Spiels gezeigt! Zeigt es auch am Samstag wieder!


    TSV Karlburg II - FV Steinfeld/Hausen-Rohrbach (Sonntag, 15 Uhr)
    Ob des knappen Ergebnisses am vergangenen Wochenende in Retzstadt und der angespannten Personalsituation sprach unser Trainer Markus Köhler von einem echten Arbeitssieg: „In der ersten Hälfte konnten wir noch einige sehr gute Konter setzen, haben es aber leider verpasst, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Entweder scheiterten wir am Keeper, trafen die falsche Entscheidung oder der letzte Pass kam nicht an. In der zweiten Hälfte war es dann ein komplett anderes Spiel. Der Gegner kam durch Standardsituationen zu gefährlichen Torchancen, wir hingegen haben in der Offensive einfach zu wenig gemacht und konnten keinen Ball im vorderen Bereich mehr fest machen. Somit haben wir es letztlich einer starken Abwehrleistung und unserem Torhüter René zu verdanken, dass wir die Null hielten.“

    Im kommenden Heimspiel gastiert nun mit dem FV Steinfeld/Hausen-Rohrbach der Tabellenzehnte in Karlburg, dessen Verbleib in der Kreisliga angesichts eines 9-Punkte-Vorsprungs auf den Relegationsplatz nur noch eine Formsache sein dürfte. „Wir haben etwas gut zu machen. Im Hinspiel hatten wir eine Halbzeit lang alles im Griff. Nach der Pause haben wir uns jedoch durch eine richtig schlechte Leistung den Sieg noch nehmen lassen. Der Gegner verfügt aktuell über eine starke Defensive, wie die jüngsten Ergebnisse gegen Lohr und Esselbach (beide 0:0) beweisen. In der Offensive setzen sie durch ihre clevere Spielweise immer wieder Nadelstiche. Wir müssen also auf der Hut sein“, so die Einschätzung unseres Coachs, der auch gleich das Erfolgsrezept nennt: „Wenn wir es schaffen, Steinfeld immer wieder unter Druck zu setzen, sie zu beschäftigen und unsere Defensive stabil ist, können wir den nächsten Dreier holen. Es wird jedoch kein Selbstläufer. Außerdem hoffe ich, dass ich wieder mehr Personal zur Verfügung habe, um – anders als gegen Retzstadt – auch wechseln zu können.


    TSV Karlburg III - FV Steinfeld/Hausen-Rohrbach II (Sonntag, 13 Uhr)
    Nach zuletzt drei Niederlagen gelang unserer Dritten gegen Wiesenfeld/Halsbach II endlich wieder ein Sieg, wodurch der Sturz in die zweite Tabellenhälfte verhindert werden konnte. Mit einer Durststrecke ganz anderen Ausmaßes sieht sich der kommende Gegner Steinfeld/Hausen-Rohrbach II konfrontiert: die Gäste sind seit elf Spielen sieglos, neun davon gingen verloren. Die Härtel-Jungs sollten alles daran setzen, dass diese Serie nicht ausgerechnet in Karlburg endet.


    Aktuelles:

    Neuzugänge und Rückkehrer beim TSV Karlburg

    Björn Spehnkuch wird Trainer des A-Klassen-Teams


    Endspiel!

    Mit Leidenschaft, Kampf und Mut der Relegation entgehen!




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