Immer am Ball mit ...
    18.05.2018

    Endspiel!

    Mit Leidenschaft, Kampf und Mut der Relegation entgehen!

    TSV Karlburg – DJK Schwebenried/Schwemmelsbach (Samstag, 14 Uhr)
    Mit einem aus Sicht unseres Trainers verdienten Remis trat unsere Erste am vergangenen Wochenende die Heimreise aus Euerbach an: „Der Tabellendritte hatte – wie wir auch – größere Verletzungsprobleme. Dennoch war dessen Anfangsformation beinahe komplett mit namhaften, erfahrenen und sehr guten Fußballern bestückt. Wer die Euerbacher in dieser Saison mehrfach beobachtet hat, der weiß, dass sie generell nicht das Spiel machen wollen, sondern aus einer kompakten Defensive heraus kontern. Insgesamt war die Partie sicherlich keine schöne, beide Teams standen sehr gut. Meine Mannschaft hat die taktische Vorgabe aber sehr gut umgesetzt, Heinisch komplett ausschalten können und Pitter nur wenige Möglichkeiten gestattet. Mit zunehmender Dauer setzte sich die spielerische Qualität des Gegners dann durch, so dass wir zunehmend unter Druck gerieten. Herausgespielte Chancen wurden jedoch kaum zugelassen. Auf der anderen Seite hatten wir immer wieder Konterchancen, es fehlte aber an der notwendigen Durchschlagskraft.“

    Angesichts des zeitgleichen Siegs unseres direkten Konkurrenten Röllbach steht am Samstag (bereits um 14 Uhr) das Fernduell um den direkten Klassenerhalt an, die Partie gegen die DJK Schwebenried/Schwemmelsbach hat also Endspielcharakter. Dabei ist die Ausgangssituation recht einfach: wenn wir gewinnen, bleibt uns der Gang in die Relegation erspart, wenn nicht, sind wir auf das Ergebnis aus Röllbach – dort gastiert der TSV Euerbach/Kützberg – angewiesen. „Mit dem Punktgewinn in Euerbach haben wir es selbst in der Hand. Ansbach kann uns aufgrund des direkten Vergleichs nicht mehr einholen und auch gegenüber den punktgleichen Röllbachern haben wir den direkten Vergleich für uns entscheiden können. Wir müssen und dürfen daher nicht nach Röllbach schauen. Die sind aktuell in der Lage, zuhause jeden zu schlagen. Daher müssen wir unser Heimspiel gewinnen“, so Patrick Sträßer.

    Er weiß aber auch, dass dies ein alles andere als leichtes Unterfangen wird: „Schwebenried hat insgesamt eine richtig gute Truppe, die größtenteils schon länger zusammenspielt und sich in der Offensive nochmal verstärken konnte. Allerdings fehlten der DJK zuletzt auch immer wieder einige wichtige Spieler. Es bleibt abzuwarten, wer heute im Aufgebot steht.“ Unabhängig davon muss von der ersten Minute an deutlich werden, wer ums Überleben in der Landesliga kämpft und dementsprechend engagiert und mutig müssen unsere Jungs auch auftreten. Denn auf eines dürfen wir nicht hoffen: dass die Schwebenrieder, bei denen es zwar um nichts mehr geht, Geschenke verteilen werden…


    TV Marktheidenfeld – TSV Karlburg II (Samstag, 17 Uhr)
    Nach Niederlagen gegen Retzbach und Hettstadt – ihres Zeichens die beiden besten Teams der Kreisliga – fand unsere Zweite mit einem Heimsieg gegen Lohr wieder zurück in die Erfolgsspur. „Es war sehr harte Arbeit gegen eine richtig gute Mannschaft, die einige Spieler in ihren Reihen hat, die nicht in diese Liga gehören. Dank einer starken Mannschaftsleistung in Sachen Einsatz, Willen und Kampfgeist haben wir die spielerische Überlegenheit der Gäste kompensieren und die Punkte letztlich in Karlburg behalten können“, so Coach Markus Köhler, der aber schon das letzte Saisonspiel in Marktheidenfeld im Blick hat.

    „Der TV muss in die Abstiegsrelegation und ich bin davon überzeugt, dass sie diese Aufgabe mit einem positiven Gefühl angehen möchten. Der Gegner wird also alles versuchen, um als Sieger vom Platz zu gehen. Sie besitzen einige starke Einzelspieler, die verletzungsbedingt jedoch selten zusammen gespielt haben. Dass auf uns ein gefährlicher Gegner wartet, hat das Hinspiel bewiesen, als wir nur mit Müh und Not 2:1 gewinnen konnten.“ Wenn unsere Jungs aber ihr Leistungsvermögen in Defensive und Offensive abrufen können, dann stehen die Chancen gut, dass sie mit drei Punkten nach Hause kommen. Das wünscht sich auch Markus Köhler: „Für die Spieler, die nächstes Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen oder höchstens noch für Standby-Einsätze da sein werden – etwa Jan Stoy, Maxi Mühleck oder Stefan Schmitt – wollen wir die Saison mit einem Sieg abschließen.“


    SV Neustadt-Erlach – TSV Karlburg III (Sonntag, 13 Uhr)
    Abschied nehmen heißt es auch bei unserer Dritten, denn nach zwei Spielzeiten wird sich Coach Wasilis Härtel sportlich neu orientieren. Mit einem Sieg beim Tabellenschlusslicht Neustadt-Erlach möchten unsere Jungs ihm den Abgang versüßen und damit eine insgesamt sehr erfolgreiche Saison zu einem würdigen Ende bringen.


    Aktuelles:

    Erste empfängt Meisterschaftsfavorit

    Zweite gastiert in Erlenbach, Dritte bei Maintal


    Erste empfängt nächstes Untermain-Team

    Zweite und Dritte gastieren im Landkreis Würzburg




    Fussball: